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Donnerstag, 6. Februar 2014

Lieblingsfrühstück: Overnight Stovetop Oats

Neulich beim Vegan Wednesday hab ich Euch mein derzeitiges Lieblingsfrühstück vorgestellt: Overnight Stovetop Oats.


Das sind geschrotete Haferkörner, die man Abends kurz mit Wasser aufkocht, über Nacht auf der ausgeschalteten Herdplatte ziehen lässt und morgens einfach zusammen mit etwas Pflanzendrink wieder erhitzt. Bei dieser Methode bleibt der Hafer innen noch ganz leicht bissfest und hat einen feinen nussigen Geschmack. Durch die kleineren Schrotpartikel wird der Rest aber schön cremig. Und was übrig bleibt kann man prima bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank aufbewahren und wieder aufwärmen - dadurch wird alles noch mal ein wenig cremiger und leckerer ;)

Für 3-4 Portionen braucht Ihr:
1 Stich Margarine
1 Tasse grob geschroteten Hafer (ca. 180 g)
3 Tassen Wasser (ca. 720 ml)
1 ordentliche Prise Salz
1/2 bis 1 Tasse Haferdrink (oder anderen Pflanzendrink)
Topping nach Wahl: Obst, Nüsse, Nussmus, Gewürze, Sirup...

Und so geht's:

  1. Margarine in einem großen Topf erhitzen. Sobald sie anfängt zu schäumen, den Haferschrot dazugeben und verrühren. Ein paar Minuten andünsten, bis der Geruch des Hafers intensiver wird. 
  2. Wasser und Salz dazugeben und zum kochen bringen. Sobald das Wasser sprudelnd kocht die Herdplatte ausschalten, Deckel auf den Topf legen und den Topf über Nacht auf der ausgeschalteten Herdplatte stehen lassen.
  3. Morgens den Deckel abnehmen, Herd wieder anschalten und den Haferschrot zusammen mit dem Haferdrink erhitzen. Die Menge des Haferdrinks einfach je nach gewünschter Konsistenz dosieren. 
Diese Basis könnt Ihr nun ganz nach Euren Vorlieben verfeinern. Besonders genial find ich nach wie vor die Kombination aus Bananenstückchen, Ahornsirup und Mandelmus. Aber Rosinen und ordentlich Zimt ist auch toll. Apfelstückchen kann ich mir auch gut vorstellen... oder anderes Obst, anderes Nussmus... Ihr seht, Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Wer keinen Haferschrot bekommt, kann auch ganze Haferkörner verwenden. Dann aber die Wassermenge etwa um 1/2 bis 1 Tasse reduzieren oder einfach morgens das überschüssige Wasser abgießen, denn sonst wird das Ganze zu flüssig.


Maximaler Frühstücksgenuss bei minimalem Aufwand. Pures Glück zum Löffeln :)
Nachmachen wird ausdrücklich empfohlen!

Cheers,
jess

Donnerstag, 30. Januar 2014

Vegan Wednesday #75 - Meine Januar-Lieblinge

Nach einer längeren Abstinenz (vom Vegan Wednesday, nicht aber vom veganen Essen) bin ich diese Woche auch wieder dabei. Die Posts zum 75. Vegan Wednesday werden übrigens bei From Veggie to vegan gesammelt.

Heute möchte ich Euch meine Lieblingsgerichte der vergangenen Woche zeigen. Und den Anfang machen wir mit diesem Frühstück: Overnight Steel-Cut Oats.


Es handelt sich dabei um grob geschrotete Haferkörner, die man am Abend zuvor kurz mit Wasser aufkocht, über Nacht auf der abgeschalteten Herdplatte quellen lässt und am nächsten Morgen nur noch aufwärmen muss. Reste kann man im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Morgen wieder aufwärmen. Dann schmeckt das ganze sogar noch ein klein wenig besser ;)
Zur Verfeinerung kann man nehmen, worauf man Lust hat, also ähnlich wie bei herkömmlichem Oatmeal. In meiner Lieblingsvariante gehören auf jeden Fall Bananenstücke, etwas Ahornsirup und ein Klacks Mandelmus dazu. Ein Rezept dazu gibt's bald, versprochen!

Mittags esse ich momentan gerne etwas Warmes. Und oft bereite ich mir extra etwas für die Büro-Mittagspause zu oder packe einen Rest ein. Mein Lieblings-Mittagessen der vergangenen Woche ist diese portable Linsen-Quinoa-Suppe:


Braune Tellerlinsen, dazu etwas Karotte, Sellerie und Quinoa, gegart in tomatiger Gemüsebrühe. Würzig-rauchig abgeschmeckt mit geräuchertem Paprikapulver, Cumin und Muskat. Das macht glücklich und wärmt. Das Rezept dazu gibt's bei The Simple Veganista.

Und mein derzeitiges Lieblings-Abendessen (wobei ich das liebend gern auch mittags und überhaupt immer essen würde) ist Pasta alla Puttanesca - also Pasta nach "Hurenart" ;)


Wie das Gericht zu dem interessanten Namen gekommen ist, kann ich Euch leider nicht mit Sicherheit sagen. Aber zumindest kann ich versprechen, dass es trotz seiner Einfachheit genial schmeckt! Bissfeste Pasta, umschmeichelt von einer würzig-mediterranen Tomatensauce mit schwarzen Oliven, Kapern und italienischen Kräutern. Ein Traum! Die Sauce passt perfekt zu Bucatini, Spaghetti, Linguine oder Zucchinispiralen. Das Rezept dazu folgt demnächst!

Habt noch einen schönen Abend und ein fabelhaftes Wochenende!

Cheers,
jess

Sonntag, 26. Januar 2014

Winterlich-weißes Risotto mit Schwarzwurzeln

Hier war es in den letzten Wochen leider ziemlich still. Wieso, das weiß ich selbst nicht so genau. Entweder hat mir die Motivation gefehlt, es gab nichts besonderes zu berichten oder mein Kopf war zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt. Irgendwas ist ja immer...

Aber egal: I'm back. Back in black, sozusagen. Denn ich hab Euch was Feines mitgebracht:

Schwarzwurzeln

Schwarzwurzeln! Das typische Wintergemüse begegnete mir vor zwei Tagen auf dem Wochenmarkt und weckte direkt Kindheitserinnerungen. Früher gab's bei uns regelmäßig Schwarzwurzeln. Entweder frische vom Gemüsehändler, oder eben die fertig geschälten und geschnittenen Wurzeln aus dem Glas. Meine Mom hat sie immer mit einer hellen Sauce zubereitet und als Beilage zu Kartoffeln und Fleisch gereicht. Aber schon damals hab ich mich lieber an die Beilagen gehalten und fast nur Gemüse gegessen. Seither sind viele Jahre vergangen, ich kann mich schon gar nicht mehr erinnern, wann ich Schwarzwurzeln zuletzt gegessen habe. Das Gemüse befand sich leider die ganze Zeit außerhalb meines Radars. Zu Unrecht!

Heute hatte ich dann endlich Zeit, mich ausgiebig mit den unscheinbaren Stängeln zu beschäftigen und mir Gedanken über die Zubereitung zu machen. Die Wahl fiel dann auf Risotto aus diesen Zutaten:


Bevor die Kocherei aber so richtig losgehen kann, muss man erst die schwarzbraune Schale der Wurzeln entfernen. Und das ist gar nicht so ohne. Beim Schälen tritt ein weißer Saft aus den Wurzeln, der sich braun verfärbt und unheimlich klebrig ist. Man sollte also unbedingt Handschuhe tragen und die Wurzeln sofort nach dem Schälen in Essigwasser legen, damit sie sich nicht verfärben. Das ist zugegebenermaßen etwas aufwändig. Aber es lohnt sich, denn Schwarzwurzeln schmecken einfach nur köstlich. Und im Risotto machen sie sich auch sehr gut!

Schwarzwurzelrisotto vegan

Schwarzwurzelrisotto
für 2 Portionen benötigt man
500 g Schwarzwurzeln
1 Liter kaltes Wasser mit 1 EL Essig, zur Aufbewahrung
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
ca. 750 ml heiße Gemüsebrühe
1 TL Zitronensaft
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer und weißer Pfeffer
ein paar Blätter glatte Petersilie

Und so geht's:

  1. Die Schwarzwurzeln unter fließendem Wasser gründlich abbürsten. Die braune Schale mit einem Sparschäler entfernen, dabei am besten Handschuhe tragen. Die Schwarzwurzeln direkt nach dem Schälen in Essigwasser legen, um Verfärbungen vorzubeugen. Zum Schluss die Wurzeln in 2-3 cm lange Stücke schneiden und wieder zurück ins Essigwasser legen.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch fein würfeln und im heißen Öl anschwitzen, bis die Zwiebeln glasig sind. 
  3. Risottoreis zu den Zwiebeln in den Topf geben und 1-2 Minuten mit anschwitzen. Dann etwa ein Drittel der heißen Brühe zugießen. Die Schwarzwurzeln aus dem Essigwasser nehmen, kurz abspülen und zu dem Reis geben. So viel Brühe nachgießen, dass sie gerade so bedeckt sind.
  4. Das Risotto auf kleiner Flamme für etwa 25 Minuten leise köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Sobald die Flüssigkeit verdampft ist einfach weiter Brühe nachgießen.
  5. Wenn Reis und Schwarzwurzeln gar sind, das Risotto mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Petersilie hacken und kurz vor dem Servieren unterrühren.
Lecker!

Schwarzwurzelrisotto vegan

Wer zufällig noch einen Schluck Weißwein zuhause hat, kann ihn prima verwenden, um den Risottoreis abzulöschen. Die Brühe erst dann zugießen, wenn der Wein fast verdampft ist.
Dazu passt ein frischer Salat, ein Stück Ciabatta und falls vorhanden natürlich auch ein Glas Weißwein.

Cheers,
jess

Mittwoch, 13. November 2013

Vegan Wednesday #65 - Gegen den Novemberblues

An diesem veganen Mittwoch stand bei mir alles im Zeichen des Herbstes. Meine Mahlzeiten passen also hervorragend zum Motto "Trotzt dem Novembergrau". Alle Beiträge werden diese Woche bei Mixxed Greens gesammelt.

In den Tag startete ich mit einer Scheibe herbstlichem Brot mit Kürbiskernen und Haselnüssen, bestrichen mit Alsan und Zimtapfel-Fruchtaufstrich. Dazu gab's noch 'nen Apfel und einen großen Becher per Hand gebrühten Kaffee.  


Für die Büro-Mittagspause hatte ich eine Portion Suppe eingepackt. Sie besteht aus Butternut, Hokkaido und Apfel und ist mit Zimt, Cayennepfeffer und etwas Ras el Hanout gewürzt. Perfekte Kombination! Schraubgläser eignen sich übrigens super als Transportbehälter für Suppen. Man kann sie bedenkenlos in die Mikrowelle stellen und die Suppe sogar direkt daraus löffeln ;)



Mein Abendessen bestand aus jede Menge im Ofen geröstetem Herbstgemüse: Karotte, Sellerie, Rosenkohl, Steckrübe, Weiße Rübe, Rote Bete und Zwiebel. Nach dem Garen habe ich das Gemüse mit ein Paar Walnüssen bestreut und eine Vinaigrette aus Walnussöl, Essig, Orangensaft und etwas Petersilie übergossen. Mmmmmhhh...


Sind diese Farben nicht wahnsinnig schön? Das meiste von dem Gemüse hab ich auf dem Wochenmarkt gekauft. Ich bin immer wieder überrascht, wie farbenfroh das Obst und Gemüse aus der Region sein kann. Da macht das Ausprobieren und Zubereiten noch viel mehr Spass!

Cheers,
jess

Donnerstag, 31. Oktober 2013

Herbst Hunger: Kürbis-Chili



Dies ist mein erster Beitrag zu einem Blog-Event, und dann auch noch zu so einem schönen: Cookies&Style sucht nach Rezepten passend zum Herbst. Ich liiiiiiiebe den Herbst, er ist meine allerliebste Jahreszeit. Und das nicht nur aber auch hauptsächlich wegen den heimischen Obst- und Gemüsesorten. Dazu kommt noch das herrlich bunte Laub, welches einen angenehmen, würzigen Duft verströmt, frühmorgentlicher Nebel, der frische Wind... hach, ich schweife ab ;)

Mein Rezept bietet zwar keine Alternative zum täglichen Kürbisgenuss, aber mit ihm kann man das typische Herbstgemüse Kürbis mal auf eine andere Art zubereiten. Darf ich vorstellen....

Kürbis-Chili



Für 3 Portionen braucht man:
  • 250g getrocknete Bohnen (z. B. Kidney-, Adzuki- oder schwarze Bohnen, oder eine Mischung davon)
  • etwa 500g Kürbisfleisch (z. B. Hokkaido)
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1/2 Dose Mais oder 125 g gefrorener Zuckermais
  • 1 Glas stückige Tomaten (425 g)
  • 1 grüne Jalapeño Schote
  • 1 Chipotle in Adobo (siehe Tipp weiter unten)
  • 100-150 ml Wasser
  • 2 TL Cumin
  • 1 TL Pimentón de la vera (geräuchertes Paprikapulver)
  • 1 TL Basilikum
  • 1 TL Oregano
  • 1 gehäufter TL Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer


Und so geht's:
  1. Die Bohnen über Nacht bzw. für mindestens 12 Stunden in reichlich Wasser einweichen.
  2. Das Einweichwasser weggießen und die Bohnen mit frischem Wasser gar kochen. Am schnellsten geht das mit einem Dampfkochtopf.
  3. Währenddessen das Gemüse vorbereiten. Kürbis in mundgerechte Stücke schneiden, Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken, Paprikaschote grob würfeln, Mais abropfen bzw. etwas antauen lassen. Jalapeño halbieren und für weniger Schärfe die Kerne entfernen, in feine Streifen hacken. Chipotle in Adobo würfeln.
  4. Öl in einem großen Topf erhitzen, dann Zwiebeln und Knoblauch andünsten. Kürbis und Paprika dazugeben und für ein paar Minuten anbraten, bis das Gemüse etwas Farbe bekommen hat.
  5. Gegarte Bohnen zugeben und kurz mit anbraten. Dann mit den stückigen Tomaten und 100 ml Wasser ablöschen.
  6. Jalapeño, Chipotle, Mais, Cumin, Paprikapulver, Basilikum und Oregano zugeben. Alles für 45-60 Minuten leicht köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Falls das Chili zu dickflüssig werden sollte einfach noch etwas Wasser nachgießen.
  7. Zum Schluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Wer möchte garniert das Chili noch mit frischem Koriander, gehackter Frühlingszwiebel oder etwas Sojajoghurt. Als Beilage passen Tortilla Chips, Reis, Maisbrot, Baguette oder anderes Brot. 

Tipp: Chipotle in Adobo sind geräucherte Jalapeño Chilis, die in einer würzigen Tomatensauce eingelegt sind. Man bekommt sie als Konserve z. B. in mexikanischen Lebensmittelläden oder auch online. Sie schmecken rauchig-würzig und verleihen vielen Gerichten eine knackige Schärfe. Als Ersatz für das rauchige Aroma kann man aber auch geräuchertes Paprikapulver, Rauchsalz oder ein paar Spritzer Flüssigrauch verwenden.


Mir gefällt die Kombi aus Chili und Kürbis wirklich ausgezeichnet. Und durch das Gemüse vermisst man weder Tofu, Sojaschnetzel noch sonstige Fleischalternativen. Ich wünsch Euch ganz viel Spass beim nachkochen und...

Happy Halloween
jess


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Vegan Wednesday #63

Diesmal bin ich auch mal wieder dabei, beim Vegan Wednesday. Die letzten zwei Wochen hab ich es einfach immer verpeilt, mein Essen zu fotografieren ;)

Zum Frühstück gab's heute neben einem Becher schwarzem Kaffee zwei Scheiben Sauerteigbrot aus dem Steinofen, das ich gestern auf dem Wochenmarkt gekauft habe. Die obere Scheibe ist mit der extrem leckeren Walnuss-Basilikum-Pastete von granoVita bestrichen, die untere mit Chili-Pastete von Tartex. Als Topping reichlich frisch gemahlener Pfeffer, denn ohne geht bei mir nicht ;)


Die Mittagspause fand heute aus Zeitgründen direkt am Arbeitsplatz statt. Vorausschauenderweise hatte ich mir zwei kleine Zimtschnecken und etwas Obst eingepackt:


Und gerade eben wärmte ich mich von innen mit einem Teller voller heiß-scharfem Kürbis-Chili, dazu noch etwas Hummus von gestern und ordentlich Koriander - für ein gescheites blitzloses Foto war es aber leider schon zu dunkel:


Die Kombination aus Kürbis und Chili ist genial. Morgen gibt's auch das Rezept dazu. Versprochen ;)

Cheers,
jess

Sonntag, 13. Oktober 2013

Pasta mit Kürbis-Carbonara

Ich schwelge gerade im siebten veganen Pasta-Himmel... Niemals hätte ich für möglich gehalten, dass man aus so wenigen Zutaten, die zufällig noch im Kühlschrank waren und aufgebraucht werden mussten, etwas so verdammt leckeres wie das hier zaubern kann:

Vegane Pasta Carbonara mit Kürbis



Für 2 Portionen nehme man:
  • 250 g Kürbis, z. B. Hokkaido, fein gewürfelt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 75 g Räuchertofu, fein gewürfelt
  • 200 ml Soja-Sahne
  • ca. 50 ml Wasser
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 EL Margarine, z. B. Alsan
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie
  • 250 g Pasta, z. B. Linguine


Und so geht's:

  1. 1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Zuerst den Tofu knusprig braten, dann die Zwiebel zugeben. Wenn alles schön Farbe angenommen hat bzw. die Zwiebeln glasig sind alles aus der der Pfanne auf einen kleinen Teller geben und zur Seite stellen.
  2. Die Pfanne wieder auf den Herd stellen und darin 1-2 EL Öl erhitzen. Kürbisstückchen dazugeben und unter gelegentlichem rühren braten, bis sie weich geworden sind.
  3. In der Zwischenzeit einen Topf mit Salzwasser zum kochen bringen und die Pasta zubereiten.
  4. Den Räuchertofu zum Kürbis geben und verrühren. Mit der Soja-Sahne ablöschen. Margarine zugeben und alles gut verrühren. Mit Salz und reichlich Pfeffer abschmecken und so lange leise köcheln lassen bis die Pasta gar ist. Sollte die Carbonarasauce zu dick werden, einfach etwas Wasser zugeben.
  5. Pasta abgießen und noch leicht feucht mit der Carbonarasauce vermischen.
  6. Sofort mit Petersilie und Pfeffer garniert servieren.
  7. Futtern!

Das gibt's ab heute bei mir definitiv öfters ;)

Cheers,
jess


Dienstag, 24. September 2013

Knusprige Tofuwürfel mit Erdnuss-Sauce und gewoktem Gemüse

Eigentlich wollte ich Euch ein tolles Rezept für den veganen Pumpkin Pie präsentieren, den ich am Sonntag gebacken habe. Aber so wie das eben manchmal läuft, wollte der Pie nicht so wie ich es gerne gehabt hätte. Der Mürbeteigboden war zu wenig, die Füllung viel zu viel. Und als ob das nicht schon genug wäre, wollte das Zeug einfach nicht fest werden... grmpf. Da muss ich wohl noch ein wenig dran feilen.

Als Entschädigung für das Debakel gab es am Abend einen leckeren Seelentröster mit Gelinggarantie: gebackene Tofuwürfel mit Erdnuss-Sauce. 


Für 2 Portionen braucht Ihr:
400 g Tofu
3 EL Sojasauce
1 EL vegane Worcestershire-Sauce
1 EL Mirin (süßer japanischer Reiswein)
1 Zehe Knoblauch

Für die Erdnuss-Sauce:
3 EL Erdnussmus (creamy oder crunchy)
ca. 3 EL Kokosmilch
ca. 1-2 EL Wasser
etwas Sojasauce und Chilisauce zum Abschmecken

Den Tofu in Würfel schneiden. Sojasauce, Worcestershire-Sauce und Mirin zu einer Marinade vermischen, den Knoblauch fein hacken oder pressen und dazugeben. Den Tofu mit der Marinade übergießen und so lange wie möglich (idealerweise über Nacht) im Kühlschrank marinieren lassen. Gelegentlich mal schütteln oder umrühren, damit alle Würfel mit der Marinade in Berührung kommen.

Sobald der Magen knurrt den Ofen auf 200°C heizen und die Tofuwürfel auf einem Backblech verteilen. Die Marinade unbedingt aufheben! Den Tofu etwa 20 Minuten lang knusprig backen, optional auch zwischendurch mal wenden. Muss aber nicht sein.

Währenddessen die restliche Marinade mit der Erdnussbutter in einem kleinen Topf bei geringer Hitze verrühren. Sobald die Sauce heiß geworden ist, soviel Kokosmilch und Wasser zugießen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Menge hängt natürlich auch davon ab, wie viel von der Marinade übrig war. Also lieber am Anfang etwas vorsichtiger dosieren. Zum Schluss mit einem Spritzer Soja- und Chilisauce abschmecken und ganz leicht köcheln lassen, bis die Tofuwürfel gar sind.

Als Beilage passt thailändischer Klebreis und gewoktes Gemüse hervorragend. 


Yum! Die Erdnuss-Sauce könnte ich grade pur naschen :)

Liebe Grüße
jess